Bildtitel Knstler

Juliane Schmidts poetische Bildwelten umfassen ein breites Spektrum künstlerischer Gattungen, das von Objekten und Rauminszenierungen über audiovisuelle Installationen bis hin zu Fotografien und zu Videos reicht, die häufig aus performativen Aktionen resultieren. Auf einer konzeptuellen Ebene entwickelt die Künstlerin Systeme, aus denen sich ihre Werke generieren und denen sie ihr künstlerisches, oft mit hohem physischem Einsatz verbundenes Schaffen einschreibt. Wie in der Arbeit ”B ≠ A“ (2010), bei der sie 15.000 Papierbögen einzeln von einem Stapel auf einen anderen schichtete, wirft sie dabei existentielle Fragen nach der Essenz der Dinge, der Sichtbarkeit von Zeit oder der Sinnhaftigkeit menschlichen Handelns auf. Breiten Raum nehmen in ihren Arbeiten Zeichenutensilien wie Stifte oder Papier ein, die sie von Werkzeugen zu Objekten wandelt. In ”Serpentine“ verleiht sie grafischen Linien durch geschwärzte Luftschlangen physische Präsenz - ein Verfahren, bei dem durch die Spuren des Schwärzungsprozesses aleatorische Zeichnungen entstehen.




"Serpentine (Detail)"
2014
Verfahren für Zeichnung: geschwärzte Luftschlangen

Fotograf
© Juliane Schmidt

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